Bauherrschaft

Die alte Siedlung im Stöckacker-Quartier wurde Mitte des vorigen Jahrhunderts durch die Einwohnergemeinde Bern zur Linderung der Wohnungsnot erbaut. Seit der Gründung des Fonds für Boden- und Wohnbaupolitik (Fonds) im Jahr 1985 sind alle Liegenschaften des städtischen Finanzvermögens, demnach auch die Siedlung Stöckacker Süd, in dessen Eigentum übertragen worden.

Der Fonds für Boden- und Wohnbaupolitik ist eine gemeindeeigene Unternehmung mit Sonderrechnung. Der Wert seines Immobilienportfolios beträgt ca. 1.1 Mrd. Franken. Alle Fondsgeschäfte werden durch eine Betriebskommission beaufsichtigt, die im weitesten Sinne die Funktion eines Verwaltungsrats ausübt.

Die Betriebskommission des Fonds entschied sich aufgrund des schlechten Zustands der Siedlung Stöckacker Süd, diese rückbauen zu lassen und auf dem freiwerdenden Areal eine neue Siedlung zu errichten. Die Bewirtschaftung des Fondsvermögens erfolgt durch die städtischen Immobilien, die auch für die Planung und Realisierung des Neubauprojekts Stöckacker Süd verantwortlich ist.